Gill's Bodyart Tattoo- & Piercingstudio aus Bad Fredeburg
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Gill's Bodyart Tattoo- & Piercingstudio Ruf uns an (call us): 02974 / 833344
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Tattoos Entfernung mit Laser

Prinzip


Die moderne Technologie gütegeschalteter Lasersysteme eröffnet neuartige, wenig invasive Therapieformen zur Entfernung von unerwünschten Tätowierungen und Pigmentierungen.


Die Laserbehandlung ist die effektivste Möglichkeit, um Tätowierungen ohne Narben
möglichst vollständig zu beseitigen. Alternativen sind das Abschleifen oberer Hautschichten, abtragende Laserverfahren oder eine chirurgische Entfernung.

 

Diese älteren Verfahren sind allerdings mit dem hohen Risiko einer Narbenbildung verbunden. Die Wirkung des Lasers besteht darin, dass sehr kurze, intensive Laserimpulse im eingeschlossenen Pigment durch Absorption eine Schockwelle auslösen und damit die im Vergleich zu den Hautzellen großen Pigmentteilchen in kleinere Fragmente zerstören.

 

Diese kleinen Bruchstücke und Reaktionsprodukte können dann von körpereigenen Fresszellen abtransportiert werden, größtenteils über das lymphatische System.
Längere Impulse von ungeeigneten technischen Laser, die z.B. zur Haarentfernung eingesetzt werden, sind nicht zur Tattoo – Entfernung geeignet und können Verbrennungen, Narben, Entzündungen, Farbumschläge und andere unerwünschten Nebenwirkungen verursachen, ohne dabei die Tätowierung vorhersehbar zu beseitigen.

 

Anwendungsbeispiele

 

Je nach eingebrachter Farbpigmente reagiert eine Tätowierung unterschiedlich gut auf
Laserstrahlung, deshalb können unterschiedliche Lasersysteme mit unterschiedlichen
Wellenlängen zum Einsatz kommen:


Schwarz, blau Nd:YAG Laser, 1.064 nm (IR)
Rot frequenzverdoppelter Nd:YAG Laser, 532 nm (grün)
Grün Rubin Laser, 695 nm (rot)
Helle Farben (z.B. weiß, gelb) und einige der modernen, bunten Tattoo – Farben sind schwer bzw. überhaupt nicht mit Laser entfernbar, weil keine entsprechende Laserwellenlänge zur Verfügung steht.

 

Zu tief gestochene Farbpigmente befinden sich außerhalb der Eindringtiefe
der eingesetzten Laser, diese beträgt etwa 2-3 mm.


Anzahl der Behandlungen
Die Anzahl der erforderlichen Behandlungen hängt von mehreren Faktoren ab:
- welche Farben wurden verwendet?
- wie tief sind die Pigmente in die Haut gestochen?
- In welcher Intensität wurden die Farben eingebracht?

Professionelle, doppelt gestochene, sehr intensive Tattoos erfordern mehrere Behandlungen. Der Grad der Aufhellung bin hin zu einer vollständigen Entfernung wird von Kund/innen unterschiedlich bewertet, in einigen Fällen genügt bereits eine Aufhellung, wenn z.B. ein Cover – Up tätowiert werden soll.

 

Eine Aussage über die voraussichtlich erforderliche Zahl der Sitzungen ist häufig erst nach einer Handlung möglich, in den meisten Fällen sind 6 – 10 Sitzungen ausreichend. Folgetermine sollten im Abstand von mindestens 4 Wochen vereinbart
werden, längere Intervalle haben keinen negativen Einfluss auf die Ergebnisse.

 

Behandlung


Während der Behandlung ist eine auf den Laser abgestimmte Schutzbrille zu tragen!!!
Der fokussierte Laserstrahl wird über das Tattoo geführt, der Fleckdurchmesser der einzelnen Spots, die Energiedichte und die Pulsfolgefrequenz werden der Aufgabenstellung angepasst.

 

Das Verfahren ist nicht schmerzfrei, bei Bedarf können die Hautareale vorher mit lokal
wirksamen, anästhesierenden Cremes behandelt werden. ASS, ASPIRIN oder ähnliches ist als Schmerzmittel weniger geeignet, weil dadurch die Blutgerinnung erniedrigt wird.


Nach der Behandlung


Die behandelten Gebiete erscheinen sofort hell, Ursachen sind entstehende Luftbläschen in der Haut. Diese vermeintlichen Depigmentierung ist –leider- noch nicht das erwartete Ergebnis. Unmittelbar nach der Behandlung tritt eine Hautrötung über den behandelten Hautbereich hinaus auf, auch eine leichte Schwellung ist möglich. Der oberflächliche Austritt von Lymphflüssigkeit und Blut im Bereich des behandelten Areals sind ebenfalls normal. Bei stärkeren Schmerzempfinden kann das behandelte Areal nach der Behandlung leicht gekühlt werden. Bei Bedarf kann das betroffene Hautareal mit einer pantenolhaltigen Pflegecreme ( z.B. Bepanthen) behandelt werden. Es ist sehr wichtig, dass du das Laserfeld nie mit den Händen berührst, ohne diese vorher mit ph-neutraler Seife gewaschen oder mit Händedesinfektionsmittel desinfiziert zu haben. (Desinfektionsmittel mindestens 30 sec. Einwirken lassen!!!)


Am Lasertag und dem darauf folgenden Tag darf kein Wasser an die Laserstelle gelangen, anschließend nach dem Duschen vorsichtig abtupfen, um die Krusten nicht abzureißen. In den nachfolgenden Tagen bilden sich Verkrustungen, die i.d.R. problemlos abheilen. Bei entsprechender Veranlagung ist die Entstehung hypertropher Narben nicht vollständig auszuschließen, aber sehr selten. Ein erhöhtes Risiko besteht in einer sekundären Infektion der Wunde nach der Behandlung. Deshalb sollten jegliche Manipulationen an der Kruste (kratzen) und starke Reibung vermieden werden. Auch Besuche in einer Umgebung mit erhöhter Infektionsgefahr (z.B. Schwimmbad, Sauna, Gartenarbeiten) sind nicht empfehlenswert, bis die Wundheilung abgeschlossen ist. Vier Wochen sollten die Laserareale gut vor Sonnenlicht geschützt werden (Sunblocker!). Bei Bedarf können antiseptische Externa zur Desinfektion aufgetragen werden. Ab etwa einer Woche nach der Laserbehandlung kann eine entstandene Kruste mit geeigneten Wundheilungscremes behandelt werden, stark fettende Produkte sind nicht geeignet. Risiken und Nebenwirkungen Ausfallzeiten infolge der Behandlung treten nicht auf, alle Aktivitäten in Beruf oder Freizeit können sofort wieder aufgenommen werden, von intensivem Sport wird allerdings abgeraten.


Eine Hypopigmentierung (heller als übliche Hautfärbung) des gelaserten Hautbereichs
normalisiert sich in alles Regel von selbst, kann aber durchaus bin zu einigen Monaten
andauern. Jegliche starke UV – Belastung der behandelten Hautpartie (Solarium, intensive Sonnenstrahlung) vor oder nach der Behandlung erhöht das Risiko für Pigmentverschiebung und sollten vermieden werden. Schmerzen, die länger als einige Tage nach der Behandlung auftreten, können u.U. auf eine Infektion hindeuten, bitte kontaktiert in diesem Fall das Studio! Abhängig vom verwendeten Farbmittel können in einigen Fällen photochemisch auch Zersetzungs- und Abbauprodukte entstehen, die als gesundheitsgefährlich gelten, dies ist insbesondere bei einigen roten Pigmenten möglich. Die Art der vom Tätowierer verwendeten Farbstoffe ist allerdings meistens unbekannt.


Mone, Gill und Sketchup

 

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